Peloponnes

Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden des Balkans, mit dem er durch die Landenge von Korinth verbunden ist. Der Peloponnes wird von den Teilmeeren des Mittelmeers begrenzt: im Osten vom Ägäischen und im Westen vom Ionischen Meer.

Der Peloponnes spielte in der europäischen Geschichte eine herausragende Rolle. Während der Frühgeschichte entstand hier die Mykenische Kultur, die den gesamten Mittelmeerraum unterwarf. Seit dem 13. Jahrhundert v.Chr. erweiterten die Mykener ihren Einflussbereich deutlich und gründeten mehrere Kolonien von Nordafrika bis zum Kaukasus. Im 12. Jahrhundert v.Chr. gründeten die Dorer auf dem Peloponnes mehrere Städte, von denen Sparta bald die Oberhand gewann. Im 2. Jahrhundert v.Chr. unterwarfen die Römer diese Gebiete und integrierten sie in ihr Reich. Später kam der Peloponnes an Byzanz, bis er nach einem kurzen Machtwechsel mit Venedig im 15. Jahrhundert von den Türken erobert wurde. Nach dem Erreichen der Unabhängigkeit Griechenlands wurde die Halbinsel im Jahre 1833 als eine Verwaltungsregion in den griechischen Statt integriert.

Als Reiseziel bietet der Peloponnes eine Menge historischer Sehenswürdigkeiten: Mykene, Sparta, Olympia, Tiryns, Argos u.a.

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