Ungarn

Ungarn liegt in Osteuropa und grenzt an die Slowakei, die Ukraine, Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich. Das Relief ist überwiegend flach. Über 80% der Landesfläche übersteigt 200 Meter nicht. Nur im Norden erhebt sich der kleine Gebirgszug Matra mit seiner höchsten Erhebung Kekes (1015 Meter). Im Westen Ungarns befindet sich der berühmte Plattensee. Mit 594 Quadratkilometern ist er der größte See in Europa.
 
Der erste Staat auf dem Gebiet des heutigen Ungarns entstand Ende des 10. Jahrhunderts, nachdem der Stamm der Magyaren die benachbarte Stämme unterwarf. Von diesem Stamm leitet sich die Eigenbezeichnung des Landes Magyarorszag ab.

Die wachsende Bedeutung Ungarns als Reiseland ist nicht zuletzt durch sein mildes Klima begünstigt, das das Wachstum von südländischen Pflanzen ermöglicht. Ausgedehnte Waldgebiete wechseln sich mit weiten Flüssen und malerischen Seen ab. Touristisch besonders gut erschlossen ist der Plattensee mit vielen ufernahen Kurorten, die über zahlreiche Strände und heilende Thermalquellen verfügen. Aber auch in anderen Landesteilen sprudeln Thermalquellen. Allein in Budapest gibt es über 120 Quellen. Die ungarische Hauptstadt ist neben dem Plattensee das wichtigste Reiseziel. Das Wahrzeichen von Budapest ist die Kettenbrücke, die sich über die Donau erstreckt und beide Stadtufer miteinander verbindet. Auch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt (Burgpalast, Parlamentsgebäude, Matthiaskirche, Staatsoper u.a.) liegen im Uferbereich der Donau und bilden ein einheitliches architektonisches Ensemble, das seit 1987 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

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