Baku

Baku ist die Hauptstadt von Aserbaidschan und mit 1116 Tsd. Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes. Baku liegt an der westlichen Küste des Kaspischen Meeres, in unmittelbarer Nähe der Ölvorkommen, denen sie auch ihren Reichtum verdankt.

Im Mittelalter war Baku ein bedeutendes Zentrum der persischen Kultur mit zahlreichen architektonischen Meisterwerken, wie z.B. der Jungfrauenturm, der als Wahrzeichen der Stadt gilt.
 
Ihre erste Blütezeit erlebte Baku im 15. Jahrhundert, als die Schirwan-Schahs ihre Hauptstadt von Shamakhi nach Baku verlegten, wovon heute noch eine großartige Palastanlage und die Djuma-Moschee zeugen. Der Stadtkern wird von Festungsmauern eingeschlossen und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 
Dank der enormen Einkünfte aus den Ölvorkommen konnte sich die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts rasch entwickeln. Die mittelalterliche Altstadt wurde in dieser Zeit mit neugotischen und Jugendstilpalästen umgeben, die auch heute noch ein herausragendes städtebauliches Ansehen aufweisen.

Als Aserbaidschan Teil der Sowjetunion wurde, wurde die Stadt bedeutend erweitert. Allerdings mit eher pragmatisch angelegten Wohnsiedlungen, die vor allem Wohnraum bieten sollten und architektonisch wenig ansprechend sind.

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