Budapest

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn. Es liegt an der Donau in Zentralungarn.

Die Gründung der Stadt geht auf ein Oppidum des keltischen Stammes der Eravisker (1. Jh. v.Chr.) zurück. 200 Jahre später eroberten die Römer diese Gebiete und gründeten auf dem Gebiet des heutigen Budapest eine Grenzfestung mit Namen Aquincum. Der römische Stadthalter wählte diesen Ort zu seiner Residenz und bis zum 5. Jahrhundert blieb Aquincum Verwaltungssitz der Provinz Untere Pannonien. Nach dem Untergang des Römischen Imperiums litten diese Gebiete unter den Überfällen der Hunnen, Awaren u.a. Im 9. Jh. wurde das Nomadenvolk der Magyaren hier sesshaft. Auf dem Gebiet der heutigen Hauptstadt von Ungarn entwickelten sich auf den beiden Seiten der Donau drei Städte (Buda, Pest und Obuda.), die im Jahre 1873 unter den Namen Budapest zusammengelegt wurden.

In dieser Zeit wurde das Stadtbild gründlich umgestaltet. Die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt (Burgpalast, Parlamentsgebäude, Matthiaskirche, Staatsoper u.a.) aus dieser Epoche liegen im Uferbereich der Donau und bilden ein einheitliches architektonisches Ensemble, das seit 1987 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.