Canterbury

Canterbury ist eine Stadt in England, in der Grafschaft Kent. Sie liegt am River Stour im Südosten Großbritanniens.

Die Stadt entstand während der Antike unter den Namen Durovernum Cantiacorum auf dem Platz eines keltischen Oppidums. Nach der Eroberung Englands durch die Angelsachsen wurde Canterbury zur Hauptstadt des Königreichs Kent. Der König Ethelbert von Kent lud im Jahre 596 Augustinus von Canterbury ein, um sein Land zu christianisieren. Seit dieser Zeit ist Canterbury das religiöse Zentrum Englands. Nach der Machtübernahme durch die Normannen wurde hier eine Motte errichtet, die unter Heinrich I. von England zu einer mächtigen Festung ausgebaut wurde und deren Reste bis heute erhalten geblieben sind. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist jedoch die Kathedrale. Sie wurde im 12. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und beherbergt u.a. die Gräber Heinrichs IV. von England und des Schwarzen Prinzen Edward von Woodstock.
 
Weitere Sehenswürdigkeiten von Canterbury sind:

  • Die Abtei St. Augustinus
  • Die Kirche St. Martin
  • Historische Weberhäuser

Canterbury unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu mehreren europäischen Städten:

  • Reims in Frankreich
  • Wladimir in Russland
  • Esztergom in Ungarn