Kiew

Kiew, die Hauptstadt und mit 2,7 Mio. Einwohnern die größte Stadt der Ukraine, wird oft als Wiege der russischen Kultur bezeichnet.

Kiew wurde im 4. Jh. der Legende nach von 4 Geschwistern gegründet. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt im 9. Jh. Damals gründete Oleg das Kiewer Reich, auch Kiewer Rus genannt, das im 13. Jh. durch die Goldene Horde erobert wurde. Die Stadtbevölkerung wurde fast vollständig vernichtet und beinahe alle Gebäude zerstört. Obwohl die Stadt schnell wieder aufgebaut wurde, konnte sie nicht mehr zur Hauptstadt des Russischen Reiches werden. Innerhalb der Ukraine spielt Kiew jedoch nach wie vor eine führende Rolle.

Kiew besitzt eine beachtliche Anzahl an hervorragenden Baudenkmälern.

Die Hagia Sofia und das Höhlenkloster Lavra mit über 30 km unterirdischen Gängen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Auch andere Kirchen sind durchaus sehenswert:

  • Heiliger Michael,
  • Wolodymir-Kathedrale,
  • Heiliger Andreas,
  • Wodubinsk-Kloster u.a.

Von den mittelalterlichen Stadtbefestigungen sind nur die „Goldenen Tore“ erhalten.