Kreta

Kreta ist mit 8,3 Tausend Quadratkilometer nach Sizilien, Sardinien, Korsika und Zypern die fünftgrößte Mittelmeer-Insel.

Das Landschaftsbild ist überwiegend gebirgig. Die höchste Erhebung ist der Psiloritis im Ida-Gebirge (2456 Meter). Südlich dieser Gebirgskette liegt die 140 Quadratkilometer große Messara-Ebene.

Die wichtigste Wirtschaftsbranche auf der Insel ist der Tourismus. Zwei internationale Flughäfen in Iraklio und Chania, sowie die Häfen in diesen beiden Städten ermöglichen den Touristentransfer aus allen europäischen Ländern. Außerdem wird auf Kreta intensiv Landwirtschaft (Wein, Oliven, Gemüseanbau) betrieben.

Kreta gilt als die Wiege der europäischen Kultur. Im 3. Jahrtausend v.Chr. entwickelte sich auf der Insel die erste Hochkultur Europas, die aus mehreren Stadtstaaten unter der Führung von Knossos bestand. Im 15. Jahrhundert v.Chr. wurde Kreta durch die Achäern beherrscht und im 11. Jahrhundert v.Chr. eroberten Mykener die Insel. Im Jahre 67. v.Chr. fiel Kreta an das Römisches Imperium und nach deren Niedergang an Byzanz. Im Jahre 1669 wurde Kreta von den Türken erobert und erst nach dem griechisch-türkischen Krieg erlangte es seine Autonomie. Seit 1913 ist Kreta mit Griechenland vereint.

Heute bildet Kreta eine der 13 griechischen Regionen. Es ist in 4 Präfekturen aufgeteilt:

Kreta ist reich an touristischen Schätzen. Besonders berühmt sind die Ruinen der Paläste aus der Minoischen Hochkultur (Knossos, Phaistos, Malia). Ebenfalls sehenswert sind die römische Siedlung Gortys, das Kloster Arkadi, sowie zahlreiche Strände (Loutro, Matala, Skaleta) und Schluchten (Ag. Antonius, Mili, Samaria).

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