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1. Geschichte

6.1. Renaissance


Die europäische Renaissance ist charakterisiert durch den Verlust des kirchlichen Monopols auf die Kultur. Während dieser Zeit erwachte das Interesse für die Kunst und Philosophie der Antike, deren Verbreitung durch die Erfindung des Buchdrucks nicht mehr auf klösterliche Schreiber angewiesen war. Zugleich erstarkten die europäischen Monarchien, die sich jetzt in ihrer Politik weniger auf Bischöfe und Adel, als vielmehr auf Gelehrte und das Bürgertum stützten.

Die Renaissance verlief unterschiedlich und in unterschiedlichen Zeiten in den verschiedenen europäischen Ländern. Als Herkunftsland dieser Epoche gilt Italien. Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio in der Literatur, sowie Filippo Brunelleschi, Piero della Francesca und Sandro Botticelli in der Malerei profitierten von den Wegbereitern der neuen Weltanschauung (Dante Alighieri, Giotto di Bondone und andere) und gelten als erste Vertreter der europäischen Frührenaissance (1420 – 1500).

Während der Hochrenaissance (1500 – 1530) erreichten die Künstler dieser Epoche (Leonardo da Vinci, Raffael, Michelangelo, Dürer) eine technische Vollkommenheit in der Ausführung ihrer Werke. Auf diese Errungenschaften greifen nicht selten die Vertreter (El Greco, Veronese, Giorgio Vasari) der Spätrenaissance (1530 – 1600) zurück, jedoch mit einer ganz anderen Auffassung von Kunst und einer neuen Weltanschauung.

Besonders in der Frühen Neuzeit nach der Entdeckung Amerikas und des Seeweges nach Indien lebte der Handel auf. Dies führte einerseits zur Verbreitung der europäischen Staaten auf den anderen Kontinenten und andererseits zur grundlegenden Veränderung des Weltbildes, das in der Aufklärung mündete.



Publiziert am: 2008-07-04 (835 mal gelesen)

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  • 3.3. Mykenische Kultur
  • 3.2. Minoische Kultur
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  • 3. Frühgeschichte

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